Jetzt folgt eine Zusammenfassung der vergangenen Tage. Am Wochenende haben wir es mal wieder gewagt die Wäsche zu waschen. Ergebnis: die Trockner funktionieren wieder. Man muss nicht mehr 3 Stunden auf trockene Wäsche warten. Faszinierend!! Freitag Abend sollte es zu einer spanischen Hausparty gehen. Da ich kein Wort Spanisch spreche war ich ja schon n Bissl nervös. Der Gastgeber war angeblich Mexikaner und hieß Alberto (der geschätze Leser wird das an sich schon schräg finden). Aus der mexikanischen Motto-Party wurde dann eine englische Party nach amerikanischem Vorbild: nach 1h konnte Keiner mehr gerade stehen bzw. die britischen Mädels waren nicht wirklich in der Lage ihre Klamotten am Körper zu behalten... Dabei kam raus, dass der "Mexikaner" kein Wort Spanisch kann, weil er Portugiese ist (Alberto, na logisch, hätt ich mir ja denken können). Der Alkoholkonsum der Party war wirklich nicht zu toppen. Der Tequila-Brunnen hat leider nur die erste Stunde des Abends überstanden. Da die Deutschen ja "nicht so party-tauglich sind" (Zitat der Briten), wurde es nach fast 2 Stunden auch Zeit uns zu verabschieden. Achja, wir sind auch erstmal ne Stunde zu spät bei der Party angekommen, weil der Portugiese uns die falsche Adresse gegeben hat(man kann ja schonmal die eigene vergessen ;-)).
Für den Samstag waren die Pläne anders. Nach einer Stunden Diskussion über die richtige Bar (die Jungs wollten in die, mit den Mädels in kurzen Röcken) kamen wir doch noch zu einem Kompromiss. In der Bar angekommen war die Musik aber zu laut um auch nur Getränke bestellen zu können. Nach 1h wollten die Jungs dann gehen (hatten in ner anderen Bar noch n Date). Uns zwei Mädels wars dann aber zu doof bei dem "Date" daneben zu sitzen. Deswegen gings dann ab ins "Warehouse". Uns gefiels da gut bis 3 Uhr. Das Ganze erinnert ans "Pulp" in Duisburg. Der Knaller des Abends war der Metal-Floor mit der englischen Version von 99 Luftballons. War der Hammer wie die Leute dazu abgegangen sind. Sogar Punks und Emo-Kinder. Ein richitges "Metal-girl" hatte n schwarzen Mantel und dazu n riesigen weißen Hasen als Rucksack. Briten halt.
Der Sonntag ging für die ewige Lernerei drauf. Tja und damit war das Wochenende auch schon vorbei. Dann von Montag bis heute war die Woche nicht ganz so berauschend. Das Tutorium von Criminalistcs war zwar super, aber ich darf bis zum 5.10. ein Gerichtsgutachten über einen realen Fall schreiben. Leider hab ich sowas noch nicht gemacht und bin dementsprechend nervös. Zusätzlich muss ich den Test über das erste Jahr mitschreiben ("Ich erwarte das von dir" Zitat Lektorin).
Heute waren die Vorlesungen da schon angenehmer. Aspects of Forensic Science ist echt n abgefahrenes Modul. Thema des heutigen Vortrags war der Nachweis von Kontakt mit einem bestimmten Gegenstand. Dazu gabs natürlich auch n Experiment. War echt cool. Studenten sind schon davon beeindruckt wenn Phenolphthalein pink auf nem Taschentuch wird!! War aber auf jeden Fall interessant. Nächste Woche besprechen wir Fälle aus der Gegend hier. Wenn uns die Photos zu grausam sind is das auch kein Problem wenn wir den Raum kurz verlassen. Die Profs sind da immer besorgt und wollen das Jeder das Beste aus den Vorlesungen rausholt (also keine Sorge Freunde ich komm nicht schockiert oder verstört wieder).
Zum Abschluss des Tages hab ich beim Post Office n Päckchen nach Germany geschickt. Der Inder am Schalter hat sich wirklich große Mühe gegeben mir was über den Postweg zu erklären. Hab ihn aber nicht verstanden (passiert mir bei den Indern hier öfter, sorry). Hoffe die Post kommt trotzdem richtig an.
Das Leben ist wie eine Pusteblume:
Wenn die Zeit gekommen ist muss jeder alleine fliegen!
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